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Energiemonitoring – der Weg zur Energieeffizienz

In vielen Betrieben bleibt es oft lange unerkannt, wenn Energie unwirtschaftlich genutzt wird. Erst die genaue Kenntnis über die Energieströme im Unternehmen und die Identifizierung aller relevanten Verbraucher kann die Energieeffizienz nachhaltig steigern.

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Kostenreduzierung und Senkung Energiekosten

Der Einsatz eines Energiemonitoringsystems hilft im Betriebsalltag Kosten zu senken
Weltweit steigt der Energiebedarf für elektrische Energie, Heizwärme und industrielle Prozesse, sodass die Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase zunehmen. In Deutschland lag der Energieverbrauch 2013 bei rund 2.466 Terawattstunden.

Der Energieverbrauch der Unternehmen unterscheidet sich erheblich - je nach Branchenzugehörigkeit und Produktionsprozessen. Besonders viel Energie wird für Prozesswärme (43,8 Prozent) und Raumwärme (22,2 Prozent) benötigt.

Unternehmen können mit einer Vielzahl von Maßnahmen signifikant Energie einsparen. Die Umrüstung auf LED-Beleuchtung, energetische Gebäudesanierung und die Modernisierung der Wärmeerzeugung sind nur einige Möglichkeiten, wie Energie effizient genutzt werden kann.

Mit Hilfe eines Energiemonitoringsystems können die größten Energiefresser erkannt, entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen und somit die Kosten gesenkt werden.

Unternehmen reduzieren nachhaltig ihre CO2-Emissionen und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.
Übersichtliche Darstellung des firmeninternen Energieverbrauchs (bis auf Geräteebene)
Aufdeckung von unnötigen Standby-Zeiten, Defekten und Modernisierungspotenzialen
Unterstützung bei Investitionsentscheidungen
Überblick über verantwortliche Verbraucher bei der Entstehung von Lastspitzen
Sensibilisierung der Mitarbeiter im Umgang mit Energie

Energieverbrauch messen

Wo fließt die Energie eigentlich lang – und wie viel wird verbraucht? Die Kenntnis über die Energieströme hilft Unternehmen bei der Durchführung eines Energiemonitorings.

Dazu sollten alle Energierechnungen und Messmöglichkeiten (Strom-, Wasser-, Gas-, Betriebsstundenzähler etc.) systematisch erfasst und ausgewertet werden.
Gegebenenfalls müssen einige Energieverbraucher mit Sensoren nachgerüstet werden, um einzelne Produktionsschritte und Arbeitsbereiche transparent darstellen zu können.

Mit dieser Datenbasis lässt sich außerdem der Lastgang optimieren, um teure Stromspitzen zu vermeiden.
Gut zu wissen

Zahlreiche Studien belegen, dass im gesamten industriellen und gewerblichen Bereich ein hohes Energieeinsparpotenzial vorhanden ist. Die Industrie könnte ihren Energieverbrauch bis zum Jahr 2030, um rund 116 Terrawattstunden senken

7,4 Prozent der genutzten Endenergie stammten 2016 aus PV- Anlagen!

1/3 der Energie geht bislang ungenutzt als Abwärme verloren.

Lastspitzen und Lastprofile


Hohe Lastspitzen zur Hauptlastzeit sind teuer. Die "Lastspitzen" oder "Höchstleistungen", welche jede Viertelstunde gemessen werden, stellen nämlich eine wesentliche Komponente des Strompreises für Großkunden dar.

Das Lastmanagement regelt Ihre Stromabnahme optimal und verhindert kostenintensive Lastspitzen. Die Kosten für Strom können sinken.

Das Resultat: Extreme Unterschiede zwischen hohem und geringem Verbrauch werden erkennbar ausgeglichener, Leistungsspitzen werden gekappt. Das Lastmanagement kann sich ständig an sich verändernde Abnahmeverhältnisse anpassen – von Systeminstallationen über automatische Schaltungen bei ausgewählten Geräten bis hin zur Fernüberwachung des Lastmanagementsystems. Die Folge: eine optimierte Verteilung des Stromverbrauchs.

Kostentreiber/Hauptverbraucher identifizieren


Unternehmen setzen auf Energieeffizienz und wollen sparen - deshalb ist es notwendig, die Hauptverbraucher zu identifizieren. Ein unterschätztes Effizienzpotential ist die Beleuchtung. Durch den Einsatz von modernen und energieeffizienten Lichtsystemen können die Stromkosten für die Beleuchtung um bis zu 70 Prozent gesenkt werden. Ein Energiemonitoringsystem hilft, die Hauptverbraucher zu identifizieren und ist die Grundlage für Optimierungsmaßnahmen.

Sparen können Unternehmen nicht nur durch eine optimierte Wärmeversorgung und Beleuchtung, sondern auch durch energetische Gebäudesanierung. Viele Industriehallen und Bürogebäude stammen aus einer Zeit, in der Energiesparen und Energieeffizienz noch nicht im Fokus standen. Um die Wärme im Objekt zu halten und Wärmeverluste zu vermeiden, müssen die Wände luftdicht sein. Neben der Dämmung sollte auch das Klimatisierungskonzept der Produktionshallen überdacht und die betrieblichen Abläufe abgestimmt werden.
Bei der Planung eines Neubaus sollte auf dessen Ausrichtung geachtet werden. Dadurch lassen sich Temperaturspitzen im Gebäude reduzieren und Tageslicht anstelle von künstlicher Beleuchtung nutzen.

Mit diesen Schritten schaffen Sie die Energieeffizienz

1. Organisatorische und technische Analyse
  • Identifikation und Festlegung von Messpunkten
  • Berücksichtigung von Messaufwand zu Einflusspotenzial
2. Erstellen eines Messkonzeptes und Implementierung
  • Installation der Hardware (Zähler, Messfühler etc.) im laufenden Betrieb
  • Effiziente Vernetzung der Messpunkte durch kabellose Hardware
3. Generierung der Messdaten
  • Einfache Erfassung der Daten, sicherer Datentransfer und geschützte Datenhaltung
  • Wert der eigenen Daten wird durch Digitalisierung (Energiemonitoring) gesteigert
4. Analyse der Energiedaten
  • Analyse der Daten im Backend, um Einsparpotentiale zu erkennen
  • Controlling der Daten
  • Hilfe zur Methodenentwicklung für ein weiterführendes Energiemonitoring

Performance steigern & Prozesse optimieren

Wissen Sie, welche Potenziale zur effizienten Energienutzung in Ihrem Unternehmen noch schlummern? Wir schon!
Energieeffizienzmaßnahmen sollten immer aufeinander abgestimmt sein. Dann ergibt sich das größte Einsparpotenzial!
Wissen Sie, welche Potenziale zur effizienten Energienutzung in Ihrem Unternehmen noch schlummern? Wir schon!
Jedes Unternehmen kann Energie sparen. Dabei ist es nicht damit getan, das Licht am Ende des Tages auszuschalten oder die Heizung zu drosseln. Welche Potenziale sich im Einzelnen verbergen und welche Amortisationszeiten sich ergeben, klärt sich bei einer umfassenden Energieberatung.

So kann es bei dem einen Unternehmen die Umrüstung der Beleuchtung auf LED sein, bei dem anderen eine neue Heizanlage mit Wärmerückgewinnung. Auch in Betrieben, die bereits Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt haben, können Energieberater noch erhebliche Potenziale aufdecken. Grundsätzlich sollten die Energieeffizienzmaßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Die Einführung eines Energiemanagementsystems sorgt zudem für Transparenz bei den Einsparpotenzialen und kann so dafür sorgen, einen besseren Überblick über notwendige Investitionen zu bekommen.

Sie haben Fragen zum Energie- und Prozessmonitoringsystem bit.B?

Maschinenüberwachung


Die gesetzlichen Vorgaben zur Energiewende und zum effizienten Einsatz von Energie werden von Unternehmen oftmals mit Vorbehalten umgesetzt.

Dabei zeigt sich, dass gerade die Steigerung der Energieeffizienz durch erneuerbare Energien und verschiedene Energieeinsparungen in jedem Unternehmen Energiekosten senken können.
Studien belegen sogar, dass es der Industrie nicht an Innovationspotenzial für energieeffiziente Komponenten und Anlagen mangelt. Trotz alledem zögern viele Unternehmen, die Umsetzung in Angriff zu nehmen.

Sei es, weil sie die notwendigen Investitionen scheuen, das Einsparpotenzial unterschätzen oder ihnen die Amortisationszeit zu lang erscheint. Dabei sollte gerade für getätigte Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen nicht in jedem Fall eine kurze Amortisationszeit angesetzt werden.

Gut zu wissen

Seit 2013 erhalten Unternehmen des produzierenden Gewerbes nur noch dann den Spitzenausgleich in voller Höhe, wenn sie bestimmte Einsparziele erreichen.

Für die aktuelle Zielmarke galt es, die Energieintensität im Jahr 2015 um 3,9 Prozent gegenüber dem Durchschnittswert der Jahre 2007 bis 2012 zu reduzieren.

Das produzierende Gewerbe hat eine tatsächliche Reduktion von 10,8 Prozent erreicht und erhielt somit auch in 2017 den kompletten Spitzenausgleich.

Kontrolle/Optimierung Durchlaufzeiten

Betriebliche Energieverbräuche und –kosten lassen sich mithilfe eines Energiemanagementsystems oder eines Energieaudits erfassen. Die Auswahl des Energieträgers zur Strom- und Wärmeversorgung hat erheblichen Einfluss auf die betrieblichen Energiekosten sowie die CO2-Bilanz eines Unternehmens.

Dazu müssen Energierechnungen und Messmöglichkeiten systematisch erfasst und ausgewertet werden. Auf dieser Datenbasis lässt sich der Lastgang optimieren, um teure Stromspitzen zu vermeiden.

Mitarbeiter- und Ressourceneinsatz

Mit Hilfe eines Energiemonitoringsystems können Sie auf Verbraucherebene alle wichtigen Energiedaten erfassen und erhalten einen detaillierten Überblick über alle Arbeitsabläufe in Ihrem Betrieb, erhöhen die Kundenzufriedenheit und steigern Ihren Gewinn.

 

Die übersichtliche Darstellung der Daten ermöglicht Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen effizienteren Umgang mit diesen und entlastet so von Routinetätigkeiten. Sie lernen alle gemeinsam energieeffizient zu arbeiten.

„Unaufgefordert kommen Mitarbeiter mit Ideen, wo man Maschinen und Anlagen runterfahren und Verschwendung vermeiden kann“
Werkleiter Udo Schmidt, Continental Emitece

Im Einzelhandel gilt: Der Kunde ist König. Nicht nur Service und Ware müssen überzeugen, potenzielle Käufer sollen sich rundum wohlfühlen.


Besucherfrequenzen erfassen


In Geschäften muss alles stimmen: die Luftfeuchte, eine angenehme Temperatur, abgestimmtes Licht. Denn am Ende beeinflussen auch diese Faktoren die Kaufentscheidung. Ein Energiemonitoringsystem kann Stromverbrauch und die Temperatur in den Läden messen – und so zu einem positiven Kauferlebnis beitragen.

Mit der Erfassung der Besucherfrequenz auch in bestimmten Bereichen des Ladengeschäfts können zusätzlich Mitarbeitereinsätze optimiert und Produkte besser platziert werden.

Energieaudit & Rechtssicherheit

Seit 2013 erhalten Unternehmen des produzierenden Gewerbes nur noch dann den Spitzenausgleich in voller Höhe, wenn sie bestimmte Einsparziele erreichen.
Mit der Umsetzung des und der Kontrolle der Energieaudits ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beauftragt. Seit Anfang 2016 führt das BAFA Stichprobenkontrollen zur Durchführung der Energieaudits durch und schreibt die betroffenen Unternehmen an. Diese sind zur Bereitstellung der angeforderten Informationen verpflichtet.
Kleine und mittlere Unternehmen sind derzeit noch vom Nachweis eines Energieaudits befreit. Eine Ausnahme gilt für Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die den sogenannten Spitzenausgleich zur Entlastung von der Energie- und Stromsteuer beantragen. Sie müssen die Einführung eines Energiemanagementsystems nachweisen.
Gemäß EU-Definition zählen Unternehmen zu den Nicht-KMU, wenn
  • sie mindestens 250 Mitarbeiter beschäftigen oder
  • der Jahresumsatz über
    50 Millionen Euro liegt oder
  • die Jahresbilanzsumme
    43 Millionen Euro überschreitet.
Unser Angebot um Ihre Effizienzziele zu erreichen:
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